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Aspekt Technik
Einleitung Pädagogische Aspekte Aspekt Technik Aspekt Fortbildungen
Derzeit liegt in einer Vielzahl der Schulen die Arbeit der Systemadministration in den Händen einer Lehrkraft, die diese Arbeit nicht gelernt, sondern sich aus Interesse und Bedarf das notwendigste Wissen angeeignet hat. Dafür erhält sie meist unzureichende Befreiungsstunden von ihrem eigentlichen Unterricht. Damit sich die schulischen Kräfte wieder voll auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren können, muss die Administration in professionelle Hände gelegt werden. Dies ist für eine Schule allein meist nicht zu organisieren. Mehrere Schulen, die sich zusammenschließen und eine einheitliche Lösung anstreben (von dem oder den Schulträgern koordiniert), können diese Kosten minimieren und verteilen. Dadurch kann eine professionelle und vor allem bezahlbare Systemlösung für Schulen entstehen, die das schulische Personal weitestgehend von dieser Tätigkeit entlastet.
Eine solche Lösung sollte folgenden Anforderungen genügen:
Nachhaltigkeit sichern Grundlage ist eine budgetkonforme Planung. Unbedingt zu beachten ist, dass der Betrieb bzw. dessen Ausweitung jedoch auch über den Förderzeitraum hinaus sichergestellt sein muss. Konkrete Finanzierungsmodelle sollten unter Berücksichtigung zukünftiger technischer Erweiterungen etabliert werden. Damit das Gesamtprojekt durch den Wegfall eines Techniklieferanten nicht gefährdet wird, müssen Produkte gewählt werden, die auch von anderen Anbietern abgedeckt bzw. geliefert werden können. Alle in den Schulen befindliche Computer können in sinnvoller Weise in das Netzwerk eingebunden werden. Denn die Einbindung älterer Computer beeinflusst weder die Zuverlässigkeit noch die Leistungsfähigkeit der Systemlösung negativ
Hohe Professionalisierung gewährleisten Zentral koordiniert werden sollten die Bereiche Support, Beschaffung, Lizenzmanagement und Krisenmanagement. Wünschenswert ist, dass die Schulen bezüglich der IT Administration eine nachhaltige Entlastung erfahren. Für die jeweiligen schulischen Ansprechpartner sollte ein umfassendes Schulungskonzeptes für den technischen und organisatorischen Bereich etabliert werden. Wünschenswert ist ferner, dass so genannte proaktive Tools, d.h. Tools, die dem Nutzer über den Zustand des Systems rechtzeitig in Kenntnis setzen, zum Einsatz kommen. Grundsätzlich sollten die technisch-organisatorischen Prozesse umfassend dokumentiert werden.
Sich an den pädagogischen Erfordernissen orientieren Auch wenn die Administration in professionelle Hände gelegt wird, sollte die pädagogischen Autonomie der Schulen immer gewährleistet sein. Damit der Einsatz der neuen Medien im Unterricht reibungslos vonstatten geht, muss ein hoher Verlässlichkeitsgrad und eine hohe Verfügbarkeit von Lehr- und Lernsoftware sowie von Inhalten sichergestellt sein. Methodisch-didaktische Anforderungen sollten im Hinblick auf den Ausstattungsgrad berücksichtigt werden (Beispiel: Medienecken in Klassenräumen statt ausschließlich Computerräume). Das für eine moderne Lehr- und Lernkultur wichtige kooperative Arbeitens sollte in Form einer zentralen pädagogischen Oberfläche technisch unterstützt werden. Auch wenn die schulische IT-Infrastruktur benutzerfreundlich angelegt ist, ist dennoch zu empfehlen, dass regelmäßig Nutzer-Schulungen und –Beratungen durchgeführt werden.
Ohne Medienbruch lernen Auf die elektronischen Lernmaterialien im Schulnetz sollte auch außerhalb der Unterrichtszeiten zugegriffen werden können, sowohl für die Lehrerinnen und Lehrer als auch für die Schülerinnen und Schüler. Zugriffsmöglichkeit sollten alle erhalten, unabhängig von den familiären und/oder finanziellen Verhältnissen.
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